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Pfarrkirche St. Donatus in Zorten
Die Pfarrkirche wurde im Jahre 1499 von Meister Andreas Buchler erbaut und am 6. Juni 1507 von Predigerbruder Stephan O.Pr., Bischof von Belley, eingeweiht.
Offenbar aus diesem Jahre, vielleicht auch von diesem Meister stammte der gotische Altar. Die Kirche wurde 1642 von Meister Johann Pet. Hügler ausgemahlt. Im Jahre 1667 wurde der barocke Turm erhöht und mit einer Kuppel versehen.
Am 5. September 1688 war Glockenweihe durch den Churer Bischof, der dafür zwei Taler bekam. Die Glocken wurden gegossen von einem Meister aus Feldkirch. "Clochachiser" (Glockengiesser) nennt ihn der Pater. Bereits 1684 hatten Tiroler 4 einzelne Glocken für "St. Duno und S.Lize" aufgezogen. Die letzte wurde 1688 gegossen.
Im Jahre 1815/16 wurde ein Vertrag zur Kirchenrenovation abgeschlossen. Durch diesen Umbau hatte die Donatuskirche 5 Altäre, einen verhunzten Hochaltar, die zwei Seitenaltäre, die man 1874 nicht wegnehmen konnte, und die zwei Altäre von Hil. Sigron, die man in die Kapelle getan hatte.
Kirchenbau 1874/75: Die alte Kirche St. Donatus war schon längst zu klein. Im Herbst 1872 begann man Steine und Sand zu rüsten und zu führen, - was man 1873 und 1874 fortsetzte. Die Gemeinde zeigte darin viel Eifer und Opferwilligkeit: Alles Material wurde vollständig gratis auf den Platz geführt; und von dem Tage an, wo der Baumeister den ersten Spatenstich machen liess, musste kein Stein mehr hergeführt werden, - eine Tatsache, die sich bei einem derartigen, grossen Bau wohl selten ereignet. Im März 1874 begann man die alte Kirche niderzureissen. - Am 17. Mai 1874 wurde dann der Grundstein zum neuen Kirchenbau gelegt.
Zu einem modernen Sakralbau umgestaltet wurde die Pfarrkirche St. Donatus von Zorten in den Jahren 1970-75. Die Architektin Monika Brügger fügte dabei spätromanische Bauelemente (den Schaft des Turmes), barocke Bestandteile (das achteckige Obergeschoss und den Kuppelbau), den Chorteil der Kirchenbaute von 1874 und den Neubau zu einem harmonischen Ganzen.
 
 
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